Wasserfälle und Höhlen

Gestern Morgen liehen wir uns wieder einen Roller aus und fuhren damit zwei Stunden südlich von Malang nach Lumajang. Die Fahrt war sehr kurvenreich und führte durch Reisterrassen, Palmenwälder und an vielen Moscheen vorbei.

Die lange Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn dort liegt der wunderschöne Wasserfall Coban Srengenge. Ein bunt bepflanzter Weg führte uns vom Parkplatz aus an einem Fluss entlang bis zum Wasserfall. Zu unserem Erstaunen waren wir die einzigen Besucher.

Erfrischt vom ersten Wasserfall fuhren wir zum ganz in der Nähe liegenden Tumpak Sewu, dem bekanntesten Wasserfall Indonesiens. Dort mussten wir zuerst lange, steile Treppen hinuntersteigen, teilweise durch Wasser, um unten in die Schlucht zu gelangen.

Neben dem riesigen Wasserfall gibt es dort auch die Höhlen von Goa Tetes, die wir uns zuerst ansahen. Um zu ihnen zu gelangen, wateten wir durch mehrere Naturpools. Am Eingang der ersten Höhle gingen wir durch den Wasserfall hindurch. Die Höhle besteht aus verschiedenen Tropfsteinformationen, und um alle zu sehen, musste man auch durch die Höhle schwimmen.

Bei der zweiten Höhle kletterten wir durch ein sehr enges Loch hinein, gelangten in eine größere Höhle und konnten durch einen zweiten Eingang wieder hinausschwimmen.

Weil in der engen Schlucht schon um 15:00 Uhr die Sonne verschwand, machten wir uns noch schnell auf den Weg zur Hauptattraktion, dem eigentlichen Wasserfall. Der Anblick war atemberaubend und erinnerte uns an Avatar.

Die steilen Treppen mussten wir nun wieder hinauf. Erschöpft und zufrieden fuhren wir zurück nach Malang.

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