Gestern haben wir uns leider nicht gemeldet. Es ist aber auch nicht viel Spannendes passiert, denn wir saßen eigentlich den ganzen Tag im Zug.
Wir fuhren von Yogyakarta nach Probolinggo und von dort mit dem Sammeltaxi nach Cemoro Lawang, einem kleinen Dorf unterhalb des Vulkans Bromo.
Als wir im Hostel ankamen, sahen wir im Dunkeln nicht nur den Sternenhimmel, sondern auch einen glühenden Berg. Leider stellte sich das Glühen nicht als Lava heraus, sondern als Waldbrand. Die Bewohner von Cemoro Lawang versicherten uns jedoch, dass keine Gefahr bestehe.



Also stellten wir uns einen Wecker und brachen um drei Uhr in Richtung Aussichtspunkt auf, um den Sonnenaufgang zu sehen. Nach einer halben Stunde Wanderung sperrte die Polizei die Straße, weil sich der Waldbrand weiter ausgebreitet hatte. Wir gaben aber nicht auf und suchten uns einen anderen schönen Aussichtspunkt. Von dort hatten wir eine traumhafte Sicht auf den Sonnenaufgang und den Krater des Vulkans, mussten bei 15° jedoch zum ersten Mal frieren.








Zurück im Hostel schliefen wir erst einmal aus und frühstückten gemütlich Bananenpancakes und Special Toast (Ei mit Ketchup). Danach machten wir uns erneut auf den Weg und wanderten zum Kraterrand. Bei UV-Index 14 verbrannten wir uns die Nasen, als wir durch das schwarze Sandmeer liefen. Vom Fuß des Vulkans führte uns eine lange Treppe hinauf zu unserem Ziel, der Caldera. Oben schlug uns sofort ein beißender Geruch nach faulen Eiern entgegen. Er stammt von den schwefelhaltigen Dämpfen, die aus dem Vulkan aufsteigen. Außerdem grummelte und rumpelte der Bromo hörbar vor sich hin.










Zufrieden aßen wir im Dorf zu Mittag und buchten gemeinsam mit einer Französin ein Taxi nach Malang.
Von unserem Hotel in Malang aus fuhren wir in die Stadt zum Kayutangan Heritage Village, einem süßen Altstadtviertel mit vielen Lichtern, Cafés und Restaurants.







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