Von Sunset bis Sunset

Der gestrige Beitrag endete mit dem Mittagessen. Danach fuhren wir zum Sonnenuntergang zum „Candi Ijo“. Der hinduistische Tempel liegt auf einem Berg mit Blick über ganz Jogja. In der Ferne sahen wir sogar den Prambanan-Tempel, den wir heute besucht haben.

Auf dem Rückweg ins Apartment aßen wir in einem veganen Lokal, das von außen sehr indonesisch aussah. Es stellte sich heraus, dass der Inhaber ein deutscher Rentner aus Würzburg ist. Auf den ersten Eindruck wirkte er sehr nett, doch entgegen unserer Erwartung entpuppte er sich als ziemlich grummeliger, verbitterter alter Mann.

Am nächsten Morgen klingelte um 5:00 Uhr der Wecker, denn wir wollten vor der großen Hitze wandern gehen. Spontan entschieden wir uns aber gegen die Wanderung und für 14 Stunden Schlaf.

Als wir schließlich um 10:30 Uhr wach wurden, machten wir uns auf den Weg zum Frühstück und weiter zum Sultanspalast, den wir bisher nur von außen gesehen hatten. Joe war leider viel zu nackig und musste am Eingang mit einem Rock seine Knie bedecken.

Lasst uns gern ein Kommentar da, wenn Joe öfter Röcke tragen soll.

Nachdem wir Palast, Museum und Tanzunterricht besichtigt hatten, fuhren wir mit dem Scooter weiter zum nächsten Tempel, dem Prambanan.

Die Anlage besteht aus mehreren tausend kleineren sowie drei großen hinduistischen und drei großen buddhistischen Tempeln. Der größte ist knapp 50 Meter hoch und wurde im achten Jahrhundert gebaut.

Am letzten großen Tempel sahen wir uns den Sonnenuntergang an, der wegen der Wolken nicht ganz so spektakulär ausfiel. Auf dem Weg zum Ausgang kamen wir an einigen riesigen Mangobäumen vorbei und konnten nicht widerstehen, ein paar Früchte mitzunehmen.

Auf dem Rückweg suchten wir uns wieder ein veganes Restaurant. Davon gibt es mehr, als wir zunächst dachten. Statt eines Griesgrams bedienten und bekochten uns diesmal eine total liebe Indonesierin und ihre Mutter. Beide sprachen kaum ein Wort Englisch, aber das war gar nicht schlimm. Das Essen war so lecker und der Hunger so groß, dass wir völlig vergaßen, Fotos zu machen.

Jetzt sitzen wir bei Livemusik in einer Bar und schreiben diesen Eintrag.

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2 Kommentare zu „Von Sunset bis Sunset“

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