Sonnenaufgang über der Hühnerkirche und Borobudur

Um drei Uhr klingelte unser Wecker, denn wir wollten früh los, um den Sonnenaufgang zu sehen. Am Abend davor hatten wir uns für umgerechnet 4 Euro einen Roller ausgeliehen. Mit ihm fuhren wir jetzt etwa anderthalb Stunden zum Aussichtspunkt „Punthuk Setumbu“.

Pünktlich um Viertel vor fünf kamen wir dort an und erlebten einen spektakulären Sonnenaufgang über dem javanischen Dschungel, mit Blick auf die Hühnerkirche und den Tempel Borobudur. Was es mit der Kirche und dem Tempel auf sich hat, erfahrt ihr gleich.

Als sich der Himmel langsam wieder blau färbte, bot uns ein Einheimischer seine Fotografiekünste an. Da konnten wir nicht Nein sagen. Hier sind die Ergebnisse: (Der Blog ist aber noch nicht zu Ende)

Anschließend fuhren wir zur besagten Hühnerkirche. Trotz ihres Namens werdet ihr wahrscheinlich überrascht sein, wenn ihr seht, wie sie aussieht. Sie ist ein interreligiöses Gebetshaus, in dem jeder unabhängig von seiner Religion willkommen ist. Wir waren die allerersten Touristen an diesem Tag und besichtigten die Kirche samt Schnabel und Krone.

Danach wurden wir hungrig und gingen in das kleine Restaurant im Schwanz der Kirche. Zum Frühstück gab es gebratenen Reis und gebratene Nudeln, und beim Essen genossen wir die Aussicht auf die beeindruckende Natur.

Um euch nicht weiter auf die Folter zu spannen, kommen jetzt endlich ein paar Bilder von der Kirche: (Der Blog ist immernoch nicht am Ende)

PS: Die Kirche soll eigentlich eine Taube darstellen und damit ein Symbol für Frieden, Einheit und Glaube sein.

Nach dieser deftigen Mahlzeit (um sieben Uhr morgens) brachen wir zum dritten Highlight des Tages auf: zum nur 10 Minuten entfernten Borobudur, dem größten buddhistischen Tempel der Welt. Zunächst mussten wir unsere Schuhe gegen Upanat-Sandalen tauschen, nur damit darf man den Tempel besteigen. Im Eintrittspreis war außerdem ein Guide enthalten. Er erklärte uns in einer kleinen Gruppe einige der tausenden Statuen und in Stein gemeißelten Bilder. Der Tempel besteht aus 10 Etagen, die Schritt für Schritt den Aufstieg ins Nirvana darstellen.

Nach der Tour durften wir den Tempel noch selbstständig erkunden. Wir blieben aber nur kurz und suchten uns dann Schatten im Park rund um den Tempel. Bald fuhren wir zurück in unsere Unterkunft, tranken einen Kaffee und hielten ein Mittagsschläfchen.

All das, also die Rollertour, den Sonnenaufgang, die Hühnerkirche, den Borobudur und den Kaffee, haben wir vor 14 Uhr geschafft.

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4 Kommentare zu „Sonnenaufgang über der Hühnerkirche und Borobudur“

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